Wissenswertes
über Trinkwasser

Wissenswertes über Trinkwasser

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… wie wir täglich unser streng geprüftes Wasser an Sie liefern?

Trinkwasser ist eines der bestüberwachten Lebensmittel. Die Wasserqualität wird regelmäßig nach verschiedenen Kriterien geprüft. Einige dieser Untersuchungen werden täglich durchgeführt. Über ein 420 km langes Rohrnetz liefern wir unseren Kunden täglich durchschnittlich 12.000 m3 Trinkwasser.
Aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen und der Weitläufigkeit des Versorgungsgebiets sind zahlreiche Pumpstationen und Trinkwasserhochbehälter nötig.

... in welchen Gebieten wir Sie mit Trinkwasser beliefern?

Die SÜC ist der Trinkwasserversorger für die Stadt Coburg, die Gemeinden Dörfles-Esbach, Grub am Forst, Lautertal, Niederfüllbach, Weidhausen, Weitramsdorf sowie für die Milchwerke Oberfranken in Wiesenfeld.
Als Trinkwasserlieferant versorgt die SÜC auch die Meederer Gemeindeteile Beuerfeld und Moggenbrunn. Gelangen Sie hier zum Versorgungsgebiet.

… wie wir unser Trinkwasser gewinnen?

Um Sie jederzeit mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgen zu können, verlässt sich die SÜC auf ein solides „Dreibein“ der Coburger Wasserversorgung. Rund 75 % der Wassermenge stammen aus dem kluftigen Buntsandstein-Untergrund aus eigenen Gewinnungsgebieten. Insgesamt existieren hierfür 6 Tiefbrunnen im Raum Fischbach/Mittelberg. Im Gebiet Mönchröden wird aus einer Bohrtiefe von bis zu 140 m aus 7 Tiefbrunnen Trinkwasser gewonnen. Das 3. Standbein der Coburger Trinkwasserversorgung ist der Anschluss an das Netz der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO), deren Wasser überwiegend aus der Ködeltalsperre im Frankenwald stammt. Insgesamt werden jährlich etwa 4,3 Millionen m³ Trinkwasser bereitgestellt.

… wie das Trinkwasser von uns aufbereitet wird?

Das aus den Tiefbrunnen gewonnene Wasser hat nahezu Trinkwasserqualität. Im Wasserwerk Cortendorf wird in 2 Stufen lediglich überschüssige, natürlich vorkommende Kohlensäure entfernt, da diese den Zuleitungen, in denen das Trinkwasser zu Ihnen in den Haushalt transportiert wird, schaden könnte. In der 1. Stufe wird die Kohlensäure mittels Naturkalk gebunden. Anschließend wird das Wasser in der 2. Stufe durch Verrieselung belüftet. Eine Transportchlorung des naturbelassenen Trinkwassers ist in der Regel nicht erforderlich.

… wie gut unser Coburger Trinkwasser ist?

Das Trinkwasser der SÜC braucht den Vergleich mit Mineralwasser nicht zu scheuen. Im direkten Vergleich punktet das Wasser aus unseren Leitungen sogar noch durch seine Frische: Denn das SÜC-Trinkwasser befindet sich noch durchschnittlich 1 - 2 Tage vor seinem Gebrauch im Schutz der Erde. Insgesamt hat Ihr Trinkwasser von seiner Gewinnung in den Wasserschutzgebieten über die Aufbereitung und den unterirdischen Transport bis hin zur Verwendung bei Ihnen zu Hause nur eine kurze Reise. Da kann so manches Mineralwasser nicht mithalten.

... welchen Härtegrad das Coburger Trinkwasser besitzt?

Gemäß § 9 des Waschmittelgesetzes vom 01.02.2007 geben wir bekannt, dass unsere Kunden in Coburg, in den Gemeinden Dörfles-Esbach, Lautertal und im Bereich Weidach-Vogelherd mit Trinkwasser von 8,4 - 14 °dH (Grad Deutscher Härte) beliefert werden. Dies entspricht dem Härtebereich mittel. Im Stadtteil Neu- und Neershof und in den Gemeinden Grub am Forst, Niederfüllbach, Weidhausen und Weitramsdorf wird in der Regel Trinkwasser bis - 8,4 °dH verteilt. Das entspricht dem Härtebereich weich.
Hier sehen Sie die Härtebereiche in der kartografischen Übersicht (PDF-Dokument zum Download)

Bitte beachten Sie für optimale Waschergebnisse und eine umweltgerechte Waschmitteldosierung die für den jeweiligen Härtebereich passende Angabe auf der Waschmittelpackung.

… welche Historie die Wassergewinnung in Coburg hat?

Seit alters her lieferten zahlreiche, hauptsächlich in den Höfen der Häuser stehende Zieh- und Pumpbrunnen der Coburger Bevölkerung das Wasser. Hinzu kamen später die an den umliegenden Berghängen entspringenden Quellen (Eckardtsberg, Pilgramsroth, Küren- und Hörnleinsgrund). Einfache Holzrohre leiteten ihr Wasser den verschiedenen Stadtbrunnen zu. Teilweise herrschten desolate hygienische Bedingungen.

1890 beschloss der Magistrat zur Trinkwasserversorgung der damals rund 24.000 Einwohner 7 Quellen bei Fischbach im Froschgrund zu fassen und über eine 13 km lange Gussleitung mit einem Trinkwasserbehälter an der Nordlehne zu verbinden. Für die höher gelegenen Stadtteile wurde ein Behälter am Gustav-Freytag-Weg geplant; die Anlagen wurden 1893 in Betrieb genommen. Im Jahr 1933 begann die Erschließung eines weiteren Wassergewinnungsgebiets zwischen Mönchröden und Neustadt bei Coburg.

Infolge des 2. Weltkrieges und der damit zusammenhängenden Flüchtlingsströme wuchs die Einwohnerzahl in Coburg auf über 50.000. Zusätzliche Tiefbrunnen bei Fischbach und Mönchröden sowie Druckerhöhungsanlagen und Trinkwasserhochbehälter wurden erforderlich.

Mit dem Neubau eines Wasserwerks 1986 in Cortendorf wurde die Wasseraufbereitung auf einen zukunftssicheren Stand gebracht. Aus politischen Gründen erfolgte 1978 ein Anschluss an das Leitungsnetz der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO).
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